Christi Himmelfahrt für Kinder

Hallo Kinder!

Viele von euch haben den Kindergarten, die Schule oder die Kirche schon lange nicht mehr von innen gesehen. Menschen die man lieb hat, kann man zur Zeit gar nicht oder nur mit Abstand treffen. Trotzdem sind Viele erfinderisch wie sie den Kontakt halten können: Anrufen, Botschaften schicken, sich übers Internet sehen, von weitem zuwinken.... Das finde ich toll!

Heute feiern wir das Fest Christi Himmelfahrt. Da geht es auch darum sich nahe zu sein, trotz Abstand .

Jesus hatte seine Freunde nach der Auferstehung immer wieder besucht, bis er sich ganz verabschiedet hat. Er hat sie darauf vorbereitet und ihnen gesagt, dass er immer bei ihnen bleibt, auch wenn sie ihn nicht sehen und fühlen können. Er ist ganz bei Gott, seinem Vater. So wie Gott uns nahe ist, auch wenn wir ihn nicht sehen, so ist auch Jesus uns nahe. Er ist auch in dieser seltsamen Zeit bei uns, wenn wir an ihn denken, zu ihm sprechen (beten), von ihm hören und tun, was er sagt.

Eine Geschichte und ein Film erzählen euch noch mehr über das Fest. Gott schütze und behüte euch, Jesus segne euch! Das wünscht Euch

Mariele Klüppel-Neumann (Pastoralreferentin)

 

 

Geschichte

Ein Kind fragt seine Mutter: „Der Himmel ist doch da oben, oder?“ – und es zeigt in die Luft. „Welchen Himmel meinst du?“, fragt die Mutter. „Na, den Himmel!“ „Meinst du den Himmel, an dem die Wolken sind und wo die Flugzeuge fliegen?“, fragt die Mutter geduldig weiter. „Nein, den richtigen Himmel“, antwortet das Kind, „wo die Engel sind.“ Da sagte die Mutter: „Der Himmel, den du meinst, ist dort, wo Gott ist, und Gott ist überall. Deshalb ist auch der Himmel nicht irgendwo über uns, sondern überall – in uns und um uns herum. Wir können ihn nur noch nicht sehen, weil Gott uns zuerst andere Augen und ein anderes Herz geben muss.“
Gerhard Lohfink

 

Video Christi Himmelfahrt