Licht - Farbe - Raum: Geiger in Ludwigkirche und Kunstverein

Foto: Ulrike Myrzik, München

Gespräch mit Julia Geiger am Mittwoch (29. Januar) um 19 Uhr in der Ludwigkirche.


Vor über 53 Jahren wurde der „Rote Punkt“ von dem international berühmter Maler Prof.Rupprecht Geiger in der damals neu renovierten Ludwigkirche geschaffen. Er selbst nannte dieses riesige Kunstwerk, Acryl/Putz, 600 x 654 cm, nur „Das Ding“ oder „Das gerundete Rot“. 1996 restaurierte der damals 88-Jährige das Kunstwerk durch Neuherstellung in Pink in dieser besonderen Spritztechnik. Seine Aussage zu seiner intensiven Beschäftigung mit der Farbe Rot: "Rot ist Leben, Energie, Potenz, Macht, Liebe, Wärme, Kraft."

Julia Geiger M.A. ist Leiterin und Geschäftsführerin vom Archiv Geiger, München. 

Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte in München arbeitete sie eng mit Rupprecht Geiger zusammen. Als Enkelin des Künstlers hat sie besonders tiefe Einblicke in dessen Werk, was sich in ihrer Arbeit als Kuratorin und Autorin niederschlägt.

 
Der Gesprächsabend verspricht spannende Einblicke in die Arbeit Geigers.

 

Die „Gemeinde mit dem Roten Punkt“, ist derzeit zwischen Denkmalschutz und Neuaufbruch unterwegs. Dieses Symbol steht hier für Auferstehung, Licht der Welt und pulsierende Energie, es ist zum Leitmotiv für die Ludwig-Gemeinde geworden – eine Identitätsmarke.

 

Der Kunstverein wird das Gespräch über Rupprecht Geiger am 29.01. in der Ludwigkirche zum Anlass nehmen, in den Räumen des Kunstvereins Druckgrafik der letzten 60 Jahre zu zeigen.

Insbesondere 2 Werke Rupprecht Geigers aus der Sammlung des Kunstvereins und 1 Werk aus der Sammlung der Stadt.

Die Grafiken sind zu sehen im Rahmen des Treffpunkt Kunst sonntags 14.30 -17.00 Uhr vom 02. -16. Februar.