Nachruf Diakon Michael Kleimeyer

Christus spricht: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Joh 14, 2

Nach schwerer Krankheit ist
Diakon Michael Kleimeyer
am 26.04.2026 im Alter von 67 Jahren gestorben. Michael Kleimeyer hat sich über Jahrzehnte in seiner Heimatpfarrei St. Mauritius engagiert. Die Jugendarbeit war ihm dabei ein Herzensanliegen. Besonders in die Arbeit mit den Messdienerinnen und Messdienern, mit der Leiterrunde und mit den Ferienlagern hat er sich mit großem Einsatz eingebracht. Durch sein langjähriges Engagement in der Kirche hat er seine Berufung zum Dienst als ständiger Diakon mit Zivilberuf entdeckt. Er hat Theologie im Fernkurs studiert und die pastorale Ausbildung beim Bistum Münster absolviert.


Am 9. Oktober 1994 empfing er die Diakonenweihe im Münsteraner Dom und war zunächst in St. Mauritius als Ständiger Diakon mit Zivilberuf tätig. Mit Wirkung vom 1. Januar 1998 wurde Diakon Kleimeyer für den Dienst in der Pfarrei Hopsten St. Georg beauftragt. Infolge der schrittweisen Zusammenlegungen der Ibbenbürener Pfarreien war Diakon Kleimeyer ab 17. April 2006 zur Mitarbeit in seiner Heimatpfarrei und im Seelsorgeteam eingesetzt und wirkte auch nach dem letzten Zusammenschluss zur neuen Pfarrei St. Mauritius im Jahr 2019 als Ständiger Diakon für die Katholische Kirche in Ibbenbüren und Brochterbeck. Über seine Tätigkeiten in der Pfarrei hinaus leistete Diakon Kleimeyer viele Jahre Dienst im Hohen Dom zu Münster.


Michael Kleimeyers Anliegen war immer, das Evangelium von der Menschenfreundlichkeit Gottes auf eine einladende Weise glaubwürdig zu verkünden, Menschen zusammenzuführen und Brücken zu bauen. Er war für Suchende ein verlässlicher Ansprechpartner. Mit großer Empathie hat er viele Menschen bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen begleitet, die Freude des Lebens gefeiert, Trost zugesprochen und Trauer mitgetragen. Und er hat sich sehr um die Präventionsarbeit der Pfarrei verdient gemacht.


Wir sind Diakon Michael Kleimeyer dankbar für sein Glaubenszeugnis in Wort und Tat. Wir werden ihn als einen Menschen mit großem Herzen in Erinnerung behalten und fühlen mit seiner Familie und allen, die um ihn trauern. Im Gebet und in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in Gottes ewigem Leben bleiben wir mit ihm verbunden.


Monika Börgel, Kirchenvorstand

Hartmut Niehues, Pfarrer

Beate Grundschöttel, Pfarreirat