DANKE

Von den ehrenamtlich Aktiven

aus den Dankes-Worten der Ehrenamtlich Aktiven an das Planungsteam

Die Gaia kam – und wurde so groß,
auf einmal war hier richtig was los:
Menschen strömten, staunten, blieben steh’n,
um unsere Erde mal anders zu seh’n.

 

Die Kinder! Die strahlen mit offenem Blick.
Sie nehmen von hier mehr als nur Wissen mit.
Die Jugendlichen auch – manche laut, manche sacht,

 

haben heute mehr über die Welt nachgedacht.
„Wir sind ein Teil von dem Ganzen hier“
haben sie gespürt, „ich, du und wir.“

 

Über zwanzigtausend – man muss es mal sagen!
Das sind nicht nur Zahlen. Das sind viele Fragen,
viele Augen, die leuchten, viele Schritte im Raum,
und immer wieder ein großes Erstaun´“

 

Sie alle gingen ein Stück verändert nach Haus,
und genau das – macht diese Tage doch aus.

Leserbrief


Kurzeinleitung

Mit einem Eröffnungsgottesdienst, an dem 600 Menschen teilgenommen haben, wurde die Kunstausstellung eröffnet: „Gaia“, eine Installation des britischen Künstlers Luke Jerram, zieht seit Sonntag, 12. April, in der St.-Ludwig-Kirche ihre Kreise. „Erlebe die Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Planeten- so wunderbar, so verletzlich und unbedingt schützenswert“. Diese Gedanken umfangen Schulseelsorger Christoph Moormann und sein Team, wenn es um diese besondere Ausstellung geht, die dann bis zum 3. Mai zu sehen ist.  

 

Im Ausstellungszeitraum wird der Kontrast zwischen Bewahren und Nutzen gleichsam spürbar: Am 26. April jährt sich zum 40. Mal der Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe.  „Gerade in der ehemaligen Sowjetunion wurde von Anfang an versucht, das Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen oder sie sogar völlig zu vertuschen“, sagt Reinhard Jansing von der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“. Das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine lasse die Erinnerungen an das Unglück zu einem „dauerhaften Damoklesschwert der Verantwortungslosigkeit werden“.


Ab 14:58

Hintergrundinfos

Ludwigkirche - ein internationaler GAIA-Standort

Seit 2018 ist Gaia in über 30 Ländern präsentiert und von mehr als 8 Millionen Menschen erlebt worden.

 

Die Installation war in Wissenschafts- und Kunstmuseen, auf Lichtfestivals, in Kathedralen und Kirchen sowie an verschiedenen öffentlichen Plätzen zu sehen. Zu den bisherigen Standorten zählen unter anderem der olympische Wasserwürfel in Peking, das Borneo Cultures Museum in Malaysia, die Kunsthal Charlottenborg in Kopenhagen, das Naturhistorische Museum in London, die Kathedrale von Liverpool und die Frauenkirche in Dresden (2023).

 

Gaia wurde außerdem in diverse Umweltkonferenzen integriert, um zum Nachdenken und Diskutieren über die Klimakrise anzuregen, darunter die COP26 in Glasgow und die COP30 in Brasilien, die Europäische Energiewende-Konferenz in Dünkirchen, Frankreich, und der Change NOW Summit im Grand Palais Éphémère in Paris.

 

Der weitere aktuelle Zeitplan für 2026 sieht diese Stationen vor:

  • Kathedrale der Menschwerdung, New York, USA, 25.April – 31. Mai
  • Landesgartenschau Ellwangen, Deutschland, 8. Mai – 19.Juni
  • Nikolaikirche, Alzey, Deutschland, 8. Mai – 19. Juni

Gaia entdecken

Hintergrundinfos

Gaia ist ein Wanderkunstwerk des britischen Künstlers Luke Jerram. Mit einem Durchmesser von sechs Metern zeigt Gaia detaillierte NASA-Bilder der Erdoberfläche mit einer Auflösung von 120 dpi*. Das Kunstwerk ermöglicht es, unseren Planeten in diesem Maßstab dreidimensional zu erleben. Die Installation erzeugt ein Gefühl des Overview-Effekts, der 1987 erstmals von Frank White beschrieben wurde. Astronauten berichten häufig von Ehrfurcht vor unserem Planeten, einem tiefen Verständnis für die Vernetzung allen Lebens und einem erneuerten Verantwortungsgefühl für den Umweltschutz. Das Kunstwerk ist 2,1 Millionen Mal kleiner als die Erde. Jeder Zentimeter der innen beleuchteten Skulptur beschreibt 21 km der Erdoberfläche. Aus einer Entfernung von 181 Metern können Besucher die Erde so sehen, wie sie vom Mond aus erscheint.

 

Begleitend zur Skulptur wird eine eigens komponierte Surround-Sound-Komposition des BAFTA-Preisträgers Dan Jones abgespielt. In der griechischen Mythologie ist Gaia die Personifikation der Erde. Gaia entstand in Zusammenarbeit mit dem Natural Environment Research Council (NERC), Bluedot und der UK Association for Science and Discovery Centres. Unterstützt wird das Projekt von Culture Liverpool und der Liverpool Cathedral. *Das Bildmaterial für das Kunstwerk stammt aus der Reihe „Visible Earth“ der NASA.

 

Luke Jerrams multidisziplinäres Schaffen umfasst Skulpturen, Installationen und Performance-Kunstprojekte. Seit 1997 lebt und arbeitet er international und hat eine Reihe außergewöhnlicher Kunstprojekte realisiert, die Menschen weltweit begeistert und inspiriert haben. Jerrams künstlerische Praxis umfasst verschiedene Erzählstränge, die sich parallel entwickeln. Er ist weltweit bekannt für seine großformatigen Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Über Wissenschaft und Spiritualität

Beitrag aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 8. Dezember 2025

Ausstellung „Gaia“ in der Ludwig-Kirche

Alexander Gerst und Matthias Maurer sind Astronauten und haben die Erde bei ihren Raumflügen schon aus dem Weltall gesehen. In Kürze wird einer von ihnen auf den Mond fliegen. Den Blick von dort auf unseren Planeten könnten Besucher auch in der Ludwig-Kirche in Ibbenbüren erleben. Dort ist vom 12. April bis 3. Mai die Ausstellung „Gaia“ zu sehen. Gaia (griechisch „Mutter Erde“) heißt die große Weltkugel des britischen Künstlers Luke Jerram und ist eine originalgetreue Nachbildung der Erde, die mit NASA-Bildern gestaltet ist. „Gaia hat dieselbe Größe wie die Erde, wenn man sie vom Mond aus betrachtet.“

 

Schulseelsorger Christoph Moormann hat das Kunstwerk nach Ibbenbüren geholt. Schirmherr des Projekts ist NRW-Umweltminister Oliver Krischer. Die Ausstellung verbinde Erinnerung, Spiritualität, Bildung und Kultur, heißt es in einer Mitteilung. Sie erinnere an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 und mache zugleich auf die aktuellen ökologischen und friedenspolitischen Herausforderungen aufmerksam. Das Projekt lädt alle Menschen ein, besonders aus dem pastoralen Raum Hörstel, Ibbenbüren und Lengerich.

 

„Die Ausstellung bietet eine einzigartige, fächerübergreifende Lernplattform, um jungen Menschen durch die eindrucksvolle visuelle Erfahrung und das begleitende Programm globale Verantwortung Schöpfungsbewahrung und die komplexen Zusammenhänge etwa von Wissenschaft und Technologie, Ethik, Religion und Frieden unmittelbar zugänglich zu machen“, erläutert André von Gostomski, didaktischer Leiter der Erna-de-Vries-Gesamtschule.

„Die denkmalgeschützte Ludwig-Kirche ist als Veranstaltungsort ein sakraler Raum. Genau deshalb ist die Ausstellung hier richtig, weil sie Schöpfung, Glauben und die komplexe Welt miteinander verbindet“, wird Pfarrer Martin Weber in der Pressemitteilung zitiert.

„Mit der Installation der Weltkugel Gaia wollen wir die Schönheit, aber auch gerade die Verletzbarkeit unserer Erde in den Blick nehmen“, hebt Barbara Kurlemann aus dem Organisationsteam hervor. „Die Katastrophe von Tschernobyl ist jetzt 40 Jahre her - nicht nur der Tag verpflichtet uns zu einem Gedenken, da die Folgen auch heute noch besonders in Belarus und der Ukraine, aber auch weltweit spürbar sind“, betont Reinhard Jansing aus der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“.

 

Ein vielfältiges Begleitprogramm wird die Installation ergänzen: Führungen für Schulklassen und Kindergärten, thematische Impulse zur Schöpfungsverantwortung, spirituelle Feiern, Gesprächsabende mit Expertinnen und Experten und musikalische Veranstaltungen. Unter anderem haben die Moderatorin und Autorin Janine Steeger und Meteorologe Donald Bäcker bereits zugesagt. Zur Eröffnung am 12. April kommt Weihbischof Dr. Christoph Hegge. Der Klimabeauftragte der deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Rolf Lohmann, steht am Donnerstag, 23. April, unter dem Stichwort „Die Erde im Blick“ Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen Rede und Antwort. Andre Ost, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg, wird am 3. Mai den Abschlussgottesdienst halten.

 

Die Ausstellung wird drei Wochen in der verdunkelten Ludwig-Kirche gezeigt. Die Weltkugel „Gaia“ hat sechs Meter Durchmesser, hängt an der Kirchendecke, dreht sich alle vier Minuten einmal, leuchtet von innen und wird mit besonderem Licht angestrahlt.

Spendenaufruf

Damit wir dieses und weitere Bildungsprojekte realisieren können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und damit einen Beitrag zu einer bewussten und hoffnungsvollen Zukunft leisten. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus. Bis 300 € gilt
der Bankbeleg als vereinfachter Spendennachweis.

 

Weitere Infos können hier abgerufen werden: Spendeninfo.

Öffnungszeiten

  • An Schultagen:              13.00 – 21.30 Uhr
  • Sonn- und feiertags:     10.00 – 21.30 Uhr

Tägliche Veranstaltungen

Für Schulen und Kindergärten

An Schultagen sind die Morgenstunden bis 13.00 Uhr den Kindern und Jugendlichen vorbehalten.

Kindergärten und Schulklassen haben nach Rücksprache mit Schulseelsorger Christoph Moormann Gelegenheit, verschiedene Veranstaltungen zu besuchen.

Sie reichen von Führungen unter der GAIA durch Guides bis hin zu Angeboten der Stadtbücherei Ibbenbüren und des Museums am Schölerberg und des Planetariums Osnabrück. Auch kreative Angebote des Grafikers und Künstlers Andreas Gorke aus Tecklenburg-Brochterbeck können von Schulklassen gebucht werden. Die


Die zweite Woche steht ganz im Fokus des Gedenkens an die Tschernobyl-Katastrophe vor 40 Jahren. Der Ingenieur Anatolii Gubarev, der vor 40 Jahren zwangsweise als Feuerwehrmann und Liquidator im Umfeld des Reaktors eingesetzt war, steht den Schüler*innen Rede und Antwort.


Zudem wird Weihbischof Rolf Lohmann, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen in der Deutschen Bischofskonferenz, nach Ibbenbüren kommen und sich den Fragen der Schüler*innen stellen.


In der dritten Woche haben Schüler*innen Gelegenheit mit den Politiker*innen MdB Anja Karliczek (CDU), MdB Jürgen Coße (SPD), MdB Ulrich Thoden (Die Linke), MdL Frank Sundermann (SPD), Alexandra Schoo (Landesvorstand NRW der Grünen) und Dr. Ekkehard Grützner (FDP Kreistag Steinfurt) im Polit-Talk ins Gespräch zu kommen.

Gedanken zur Nacht - Woche vom 12. - 18. April 2026

Gedanken zur Nacht - Woche vom 19. - 25. April 2026

Gedanken zur Nacht - Woche vom 25. April - 2. Mai 2026


Sonderveranstaltungen

Achtung: Karten für ausgesuchte Veranstaltungen

Um die große Nachfrage zu steuern, werden für ausgewählte Veranstaltungen Karten ausgegeben.

  • 21. April - Lesung mit Nobert Witzke
  • 23. April - Film Tschernobyl
  • 24. April - Vortrag von Donald Bäcker
  • (leider) alle Karten vergeben: 26. April - zusätzliches (Wiederholungs)Konzert mit dem Ludwig- und dem KI-POP-Chor um 19.00 Uhr 

Die Karten gibt es jeweils zwei Tage vor der Veranstaltung.

 

Kostenlose Tickets- maximal zwei pro Person - können in der Buchhandlung am Alten Posthof (Tel. 05451/78045) oder in der Stadtbücherei (Tel. 05451 / 9314200) zu den Öffnungszeiten reserviert und abgeholt werden. 

12. April - GAIA Eröffnungsgottesdienst

Sonntag, 12. April 2026

11.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge und Pfarrer Hartmut Niehues

 

und einer besonderen Aktion für die Kinder:

MEIN FUSSABDRUCK AUF GOTTES SCHÖPFUNG

mit Birgit Rademacher, Klimabotschafterin.

 

Unter musikalischer Begleitung des Ludwigchor, Ibbenbüren und Ki-Pop-Chor, Mettingen unter der Leitung von Martin Ufermann.

12. April - GAIA-Dialog

JEDE*R WILLKOMMEN zur Eröffnung

Sonntag, 12 April 2026

ab 13.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

mit Janine Steeger, Journalistin, Direktorin der Akademie ecodesign und Autorin des Buches "GOING GREEN"  - Warum man nicht perfekt sein muss, um das Klima zu schützen.

 

Zur Eröffnung wird der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer mit einer Videobotschaft zugeschaltet. Und auch Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer hält eine kurze Begrüßungsrede.

 

Das Grashüpfermobil des Museums Schölerberg ist vor Ort und mit regionalen alkohlfreien Getränken und Snacks wird die Eröffnung abgerundet.

 

13. April - Singende Herzen

Gesang verbindet Welten

Montag, 13. April 2026

16.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Ukrainischer Frauenchor singt unter der Weltkugel.

 

KOMMEN ZUHÖREN GENIESSEN

13. April - Come together

JEDE*R WILL KOMMEN

Montag, 13. April 2026

ab 19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Lust auf einen besonderen Abend?

 

Mit guten Freunden und Freundinnen sich unter der schwebenden Weltkugel GAIA treffen - zum Austausch oder einfach für eine gute Zeit zusammen.

 

Bring dir gerne ein Getränk oder einen Snack für den Abend mit. 

14. April - What a wonderful world

Ein musikalisches Kaleidoskop

Dienstag, 14. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Ein musikalisches Kaleidoskop mit Klängen der Schöpfung von Jospeh Haydn, John Rutter, Michael Jackson, Udo Jürgens u.a.,mzum Klingen und Leuchten gebracht von über 100 Stimmen, an die 3000 (Orgel-)Pfeifen und jeder Menge (Klavier-)Saiten.

 

Es laden ein zum Zuhören, Mitsingen und Staunen unter der leichtenden Weltkugel GAIA:

Der Ludwigchor Ibbenbüren zusammen mit dem Ki-Pop-Chor Mettingen,

Ralf Junghöfer, Klavier

Maertin Ufermann, Orgel und Leitung

15. April - Vortrag: Unsere Erde

Eine Oase in den Weiten des Alls

Mittwoch, 15. April 2026

ab 19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Ein Vortrag von Dr. Thorsten Ratzka, Astrophysiker und Leiter des Planetariums Osnabrück (Museum am Schölerberg).

 

Der Planet Erde ist uns vertraut. Dennoch fällt es uns schwer, ihn tatsächlich zu begreifen.

 

Dr. Thorsten Ratzka lädt in diesem Vortrag zu einer Reise ein, bei der im Maßstab des GAIA-Modells die Erde, das Sonnensystem und die Milchstraße neu entdeckt werden.

 

Wir werden uns auch auf die Spurensuche danach machen, wie unsere Sonne und die Planeten des Sonnensystems entstanden sind. Ein Prozess, der sich an vielen Stellen in der Milchstraße wiederholt.

 

Dennoch bleibt die Erde ein einzigartiger Ort, den wir leider noch nicht genug zu schätzen wissen.

16. April - Filmabend "Salz der Erde"

Donnerstag, 16. April 2026

18.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Der Film erzählt das Leben und die Arbeit des brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado aus zwei Perspektiven: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der ihn auf vielen Reisen filmisch begleitete, und der des Regisseurs Wim Wenders.

 

Über vier Jahrzehnte dokumentierte Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der Menschheit. Als sozialdokumentarischer Fotograf wurde er Zeuge von Krieg, Vertreibung, Hunger und Leid - festgehalten in eindrucksvollen Schwarzweiß-Fotografien.

 

Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.

 

Ein Film, der durch oft dramatische Darstellungen nur für ältere Jugendliche und Erwachsene geeignet ist.

18. April - Orgelkonzert

Drei Organisten am Werk

Samstag, 18. April 2026

18.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Henk Goojier und Rien Hoekjen, zwei Organisten von der Regenboogkerk aus Nijverdal/Hellendorn, der Ibbenbürener Partnerstadt in den Niederlanden, sind wieder in Ibbenbüren zu Gast. Diesmal treten sie gemeinsam mit dem Kirchenmusikter Andreas Groll auf.

 

Auf dem Programm stehen Werke von Rinck, Bach, Mendelssohn, Bélier, Kellner und anderen.

19. April - One Day Choir

mit Amelie Schoo

IS THIS THE WORLD WE CREATED - QUEEN

 

Sonntag, 19. April 2026

12.00 - 16.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Es gibt kein Konzert, kein Lampenfieber, keine Leistungsdruck - im Mittelpunkt steht das Erlebnis und die Freude am Singen. Alle bekommen die Chance zu erleben wie es ist, Teil von einer großen Gemeinschaft zu sein.

 

Anmeldungen erforderlich: 

Infos unter: https://onedaychoir.onepage.me

19. April - HK Impuls

Unter der GAIA - Die Welt im Gebet

Sonntag, 19. April 2026

18.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Der Blick aus dem All verändert: Grenzen verschwinden, die Zerbrechlichkeit unserer Welt wird spürbar. In dieser Atmosphäre halten wir inne -  hören, beten und hoffen. Angesichts globaler Krisen sind wir eingeladen, die Erde neu zu sehen, das Leben zu würdigen und unsere Verantwortung zu bedenken.

 

Im Anschluss gibt es Raum für Begegnung und Austausch unter der Gaia.

20. April - Weltreise-Mantra-Spezial

Meditativer Zustand positiver Harmonie

Montag, 20. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Bei diesem besonderen Weltreise-Mantra-Spezial lädt das Mantra-Duo Sven Helbig und Nicole Müntken dazu ein, Mantren aus vielen verschiedenen Teilen der Erde mit Ihnen zu singen: Mexiko, Afrika, Hawaii, Indien, Slowakei, Israel, von den Lakota Indianern, ... auch das Mantra "Gaia Ma" (unsere Mutter Erde) von Deva Premal wird mit dabei sein.

21. April - Macht euch die Erde Untertan - aber wie?

mit Norbert Witzke und Ralf Kötting

Achtung: siehe Info oben zur Kartenausgabe

 

Dienstag, 21. April 2026

19.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Literarisch - musikalische Lesung zum Gedenken an die Terschnobyl-Katastrophe von 1986

22. April - Vokalensemble

singt unter der Weltkugel

Mittwoch, 22. April 2026

17.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Die Musik würdigt die Schönheit der Schöpfung und erinnert zugleich an ihre Zerbrechlichkeit. Sie greift Themen wie Verantwortung für die Erde, Frieden und Hoffnung auf.

 

Unter der Leitung von Nicole Brügge-Witte erklingen neben geistlichen Werken auch meditative und weltliche Stücke, die Raum zum Innehalten und Nachklingenlassen bieten.  

22. April - Super-Gau Tschernobyl

26. April 1986 - 1.23 Uhr: Danach war die Welt eine andere

Mittwoch, 22. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Zeitzeuge Anatolii Gubarev berichtet. Als Ingenieur wurde er nach der Katastrophe gezwungen, im zerstörten Reaktor als Feuerwehrmann und Liquidator zu arbeiten. 

 

Übersetzung: Emma Agnischock

Moderation. Christoph Moormann

23. April - Filmabend Tschernobyl

Fesselnd inszenierter Film über den Super-Gau im Kernkraftwerk Tschernobyl

Achtung: siehe Info oben zur Kartenausgabe

 

Donnerstag, 23. April 2026

18.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Ein Film von Daniela Kozlovsky. Nach der verherenden Explosion des vierten Reaktorblocks des Kernkraftwerks Tschernobyl kämpfen Hunderte Einsatzkräfte und Zivilisten darum, eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Drei Einsatzkräfte begeben sich auf eine gefährliche Mission unterhalb des brennenden Reaktorblocks und kämpfen gegen die Zeit und die zunehmende Hitze.

24. April - Ist das noch Wetter oder schon Klimawandel?

Vortrag und Diskussion mit Donald Bäcker

Achtung: siehe Info oben zur Kartenausgabe

 

Freitag, 24. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Fast täglich erreichen uns über die Medien Nachrichten von Unwettern die weltweit stattfinden. Egal ob Dürre oder Überflutungen sowie immer stärker werdende tropische Wirbelstürme und voranschreitende Eisschmelze in den polaren Regionen, die Liste der „Horrormeldungen“ ist lang.

 

Sind diese Unwetter alle dem Klimawandel zuzuordnen?
Ist der Mensch die treibende Kraft? Und wenn ja –
was können wir dagegen tun?

 

Donald Bäcker (Meteorologe, u.a. bekannt aus dem ARD Morgenmagazin) versucht realistisch aufzuklären, ganz ohne Panikmache aber auch ohne Verharmlosung des Klimawandels.

26. April - (Wiederholungs-)Konzert: What a wonderful world - Alle Karten vergeben

Ein musikalisches Kaleidoskop

Achtung: siehe Info oben zur Kartenausgabe

 

Sonntag, 26. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Ein musikalisches Kaleidoskop mit Klängen der Schöpfung von Jospeh Haydn, John Rutter, Michael Jackson, Udo Jürgens u.a.,mzum Klingen und Leuchten gebracht von über 100 Stimmen, an die 3000 (Orgel-)Pfeifen und jeder Menge (Klavier-)Saiten.

 

Es laden ein zum Zuhören, Mitsingen und Staunen unter der leichtenden Weltkugel GAIA:

Der Ludwigchor Ibbenbüren zusammen mit dem Ki-Pop-Chor Mettingen,

Ralf Junghöfer, Klavier

Maertin Ufermann, Orgel und Leitung

27. April - Brasilianischer Abend

Lucas Catarino berichtet

Montag, 27. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Lucas Catarino aus Teresina/Brasilien berichtet von den ökologischen Herausforderungen vor Ort; von der Notwendigkeit die Regenwälder zu schützen und den Lebensraum der indigenen Bevölkerung zu erhalten.

 

Ein Abend mit Unterstützung der Teresina-Gruppe, St. Ludwig.

28. April - GAIA-Sound

Klangabend unter der Weltkugel

Dienstag, 28. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Elisabeth Bergmeier lädt ein zu einem meditativen Abend mit MumDrum, Wavedrum, Regenmacher, Klangschalen und mehr.

 

Tiefe Trommelrhythmen und feine Klänge schaffen einen Raum für Erdung, Weite und innere Ruhe.

 

Im Liegen oder Sitzen dürfen sich die Gäste vom Klang tragen lassen und unter der schwebenden Weltkugel neue Impulse und Verbundenheit erfahren.

29. April - Europäische Tänze

Tanzen macht Freu(n)de

 

Mittwoch, 29. April 2026

17.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Die Volkstanzgruppe Laggenbeck tanzt unter der Weltkugel.

29. April - FAIR genießen

Hinter jedem Produkt steht ein Gesicht

Mittwoch, 29. April 2026

19.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Vortrag zum Fairen Handel mit kleiner Verkostung

 

Eva Linsky gibt einen Einblick in die Welt des Fairen Handels. Sie stellt kleinbäuerliche Genossenschaften, Betriebe und Produtkionsstätten vor und erklärt, was kleinbäuerliche Landwirtschaft im Alltag der Menschen bedeutet.

 

Wie leben Fair-Trade-Partner*innen weltweit - und was bewegt sie.

1. Mai 2026 - Stimmen unter der GAIA

Was uns bewegt

 

Freitag, 1. Mai 2026

ab 10.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Der Just-For-Fun-Chor singt und probt seine Lieblingsstücke unter der Weltkugel. Dabei verbindet Musik Welten.

1. Mai 2026 - DUO RONDO

Freitag, 1. Mai 2026

15.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Gitarrenklänge umrunden die Welt. Kommen - Staunen - Hören - Genießen

NEU: 2. Mai - INTERNER Abschlussabend für Mitwirkende

Samstag, 2. Mai 2026

18.30 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Das Orga-Team lädt ein zum Abschlussabend für die ehrenamtlich Mitwirkenden des Projektes GAIA - Die Erde im Blick.

Während dieser Danke-Schön Zeit bleibt die GAIA für Besucher geschlossen. 

3. Mai - GAIA - Abschlussgottesdienst

Die Welt zum Klingen bringen - die Schöpfung als Resonanzraum

Sonntag, 3. Mai 2026

11.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Gestaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde mit Superintendent André Ost und Pfarrerin Christine Jürgens.

 

Die musikalische Begleitung gestaltet Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte.

3. Mai - Abschluss-Familienpicknick

KOMMEN STAUNEN GENIESSEN

Sonntag, 3. Mai 2026

13.00 - 16.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Unter der GAIA stehen Tische und Bänke.

 

Für Essen und Getränke sorgt jede*r selbst.

 

Bringt einfach mit, worauf ihr Lust habt.

12. April - 3. Mai: Gedanken zur Nacht

21 Uhr unter der GAIA

Vom 12. April - 3. Mai 2026

Jeweils um 21.00 Uhr

Ludwigkirche in Ibbenbüren

 

Jeden Abend verleihen wechselnde Menschen und Gruppen dieser Viertelstunde ihre eigene Handschrift - persönlich, vielfältig, einladend und offen für alle, die den Tag im Innehalten, Staunen und Beten gemeinsam ausklingen lassen möchten.


Fragen und Antworten

Künstler Luke Jerram antwortet auf häufig gestellte Fragen:

1. Woher kam die Idee zu dem Kunstwerk „Gaia“?

Das Kunstwerk „Gaia Earth“ soll die Zerbrechlichkeit unseres Planeten verdeutlichen. Mitten im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte müssen wir dringend aufwachen und unser Verhalten ändern. Die Gesellschaft muss schnell die notwendigen Veränderungen vornehmen, um einen unkontrollierten Klimawandel zu verhindern. Das Kunstwerk wurde auch als Schwesterskulptur zu meinem Kunstwerk „Museum of the Moon“ geschaffen, das bisher von über 20 Millionen Menschen in mehr als 40 Ländern weltweit gesehen wurde. Seit Anbeginn der Menschheit blicken wir zum Mond hinauf und projizieren all unsere Hoffnungen, Träume und Wünsche dorthin. Die Erde hingegen wurde erst 1968 durch das NASA-Foto „Earthrise“ zum ersten Mal sichtbar – als blauer Planet des Lebens, schwebend in der Schwärze des Weltraums.

2. Während seiner Tournee wurde „Gaia“ stets im öffentlichen Raum gezeigt. Warum ist es Ihnen wichtig, Ihre Kunstwerke im öffentlichen Raum zu zeigen?

Ich präsentiere Kunstwerke gerne im öffentlichen Raum, da ich weiß, dass das Publikum breit gefächert und vielfältig ist und die Ausstellung für alle zugänglich ist. Mir gefällt, dass sich die Erfahrung und Interpretation des Kunstwerks verändert, je nachdem, ob Gaia in einem Kunstmuseum, einem Wissenschaftszentrum, einem Park, einer belebten Straße oder einer Kathedrale präsentiert wird. Gaia dient auch als Veranstaltungsort, an dem lokale Gastgeber ihr eigenes Programm mit Veranstaltungen unterhalb des Kunstwerks gestalten. Dazu gehören beispielsweise: Wissenschaftsveranstaltungen zu Weltraum- oder Umweltthemen, Musik- oder Performance-Veranstaltungen usw.

3. Gaia besteht aus hochpräzisen Bildern der NASA-Serie „Visible Earth“. Können Sie diese Wahl erläutern?

Ich wollte das Kunstwerk so authentisch und realistisch wie möglich gestalten, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, zu sehen, wie unser Planet aus dem Weltraum aussieht. Für die meisten Menschen wird dies die intimste, persönlichste und intensivste Begegnung sein, die sie jemals mit unserem Planeten haben werden.

4. Was erhoffen Sie sich von Gaia bei der Öffentlichkeit?

Ich hoffe, die Besucher von Gaia erleben die Erde wie aus dem Weltraum: als einen unglaublich schönen und kostbaren Ort. Ein Ökosystem, das wir dringend schützen müssen – unser einziges Zuhause.  Es gibt keinen Planeten B!

5. Jeder Veranstaltungsort von Gaia hat seine eigenen architektonischen Besonderheiten und ein maßgeschneidertes Programm; daher ist jede Präsentation ein neues Erlebnis. Warum ist es Ihnen wichtig, dass jede Präsentation etwas Neues und Anderes bietet?

Gaia ist eine Installation, die die Architektur des Raumes, die Skulptur der Erde und eine Surround-Sound-Komposition vereint. Jeder Veranstaltungsort und Gastgeber hat die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen zum Thema Erde und Umwelt zu kuratieren. Wie viele meiner anderen Kunstwerke, etwa „Museum of the Moon“, „Play Me, I’m Yours“ und „Withdrawn“, bietet auch dieses Werk Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum kreativen Input anderer. Ich genieße die unerwarteten Ergebnisse eines Kunstwerks, wenn ich anderen Raum für Kreativität lasse.

6. Musik spielt auch für Ihr Kunstwerk eine wichtige Rolle. Welche Bedeutung hat Dan Jones’ Komposition für Ihre Arbeit?

Die Surround-Sound-Musik verbindet die Skulptur mit dem Raum und der umgebenden Architektur. Der Klang erfüllt den Raum und schafft eine Atmosphäre, die die Interpretation der Skulptur prägt und lenkt. Ich arbeite seit über zehn Jahren mit Dan an verschiedenen Projekten zusammen, und die Zusammenarbeit mit ihm ist immer ein Vergnügen.

Weitere Informationen zum Kunstwerk finden Sie unter: